#1 Résumé nach 1500Km Monster fahren von Lord Helmchen 01.05.2012 15:01

So heute hab ich einen Moped-freien Tag. Zeit ein 1. Résümé nach den 1. 1500Km mit der Monster zu ziehen.

Absolutes Spassgerät mit Detailschwächen, aber die kennt man ja von Ducati und liebt sie. Vielleicht auch gerade deshalb

Aber der Reihe nach.

Die ersten 400Km habe ich mit der DP Sitzbank gemacht, die ich soweit ganz gut finde, auch wenn ich trotz Körperlänge das Gefühl habe „über“ der Monster zu thronen und nicht drin. Irgendwie störte mich auch die nach vorne abfallende Linie, die beim härteren Ankern auch mal Aua verursachen kann.
Also, für's Wochenende auf die Bank der 796 gewechselt.
Sitzposition für mich besser, Bank fällt nicht so nach vorne ab, scheint aber etwas hart zu sein. Wir werden sehen, was der Popo sagt.

Vorab zur Info:
Montiert sind Michelin PiPo 2CT, die, man möge mir verzeihen, gerade für die agile Monster nicht passen. Ja, Reifen sind Kopfsache, aber für meinen Fahrstil passen die absolut nicht. Wird Zeit, dass sie runter gerubbelt sind und gescheiten Metzler weichen müssen.
Nochmal, ist nur für mich so, wer damit klar kommt, why not?

Fahrwerk:

Sehr handlich, mit den Pipo's für meinen Geschmack schon zu handlich und in Kurvern sehr indifferent. Einen sauberen Strich bekomme ich damit nicht hin. Mir den Metzelers wird sich das sicherlich deutlich ändern
Was mir gleich aufgefallen ist, die Gabel ist, trotz penibler Abstimmung auf meiner Einer, und den weichen PiPo’s, sehr „trampelig“, wenn kurze harte Stöße vorkommen. Das birgt Umbaupotenzial für den nächsten Winter.
Das Federbein ist OK, wenn es auch für mein Gewicht etwas mehr Federrate vertragen könnte. Also Vormerkung für den Winter.

Nun zum Motor.

In einem anderen Fred habe ich ja schon geschrieben, NGK Iridium Kerzen verschraubt zu haben. Seither ist die Kaltlaufeigenschaft und die Gasannahme sehr verbessert und, für mich, absolut OK. (Geschmacksache)

Der 1000er in meiner Ex Multi war schon, verglichen mit den älteren Ducati‘s, die ich hatte, ziemlich zahm und lammfromm, was die Laufkultur angeht. Da war die 900erSissie von ganz anderer Machart. Was die Leistungscharakteristik betrifft, war die 900er schon toll, die Multi, klasse und nun die Monster, der Hammer.
Mit den Termis (Titan) schießst es auch gerne mal hinten raus, Klasse.
Für meinen Geschmack ist das, noch rudimentär vorhandene Gezicke aus alten Tagen genau das, was ich erhofft hatte. Ob ich das tatsächlich mal Rexxen lasse, ???. Würde es schade finden, wenn das Monster noch weiter kastriert wäre. Um das beurteilen zu können fehlt mir aber der Vergleich zu einer Rexxer gepimten ECU.

So nebenbei, die 796 meiner Partnerin werde ich auf jeden Fall etwas zähmen lassen, damit sie noch besser zurecht kommt. So lange Fahrpraxis hat sie ja noch nicht, da kann ein „berechenbarer Motor“ von Vorteil sein.

Abschließend kann ich sagen, ich habe alles richtig gemacht, die Monster zu kaufen. Mit anständigen Federn, vorn und hinten, richtigem Öl, und leichtem Umbau des Gabelinnenlebens, denke ich, die Öhlins Komponenten nicht zu vermissen, deren „güldene Optik“ allerdings schon.
Sie ist, auch in Extremsituationen gut beherschbar, wie erlebt, obwohl da sicher auch etwas Schwein dabei war.

Fazit bislang:

GEILES MOPED

#2 RE: Résumé nach 1500Km Monster fahren von Gamma 01.05.2012 15:19

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Ein sehr gut geschriebenes Résumé wie ich finde. Danke dir.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie positiv die Monster 1100(S) auf die Besitzer wirkt. Ich kenne fast niemanden, der mit diesem Motorrad hadert...
Ach übrigens LH: Die Öhlins wirst du vermissen nicht nur der Farbe wegen...

#3 RE: Résumé nach 1500Km Monster fahren von Lord Helmchen 01.05.2012 16:04

Nicht, wenn Öhlins Komponenten drin sind

Rooske schafft das schon, weil den Zirkus tue ich mir nicht mehr an

#4 RE: Résumé nach 1500Km Monster fahren von Lord Helmchen 01.05.2012 16:04

Zitat von Gamma
Die Öhlins wirst du vermissen nicht nur der Farbe wegen...



Ein bissle Goldbronce drauf und die Nummer mit der Farbe ist auch gegessen

#5 RE: Résumé nach 1500Km Monster fahren von Gamma 01.05.2012 18:40

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Zitat von Lord Helmchen

Rooske schafft das schon, weil den Zirkus tue ich mir nicht mehr an



welchen Zirkus meinst du?

#6 RE: Résumé nach 1500Km Monster fahren von Lord Helmchen 01.05.2012 18:44

den Zirkus eine Gabel zu revidieren. Eine ander Feder für das Federbein geht ja noch, aber da kommt auch ein anderes Setup drauf.
Diese Saison arrangier ich mich damit. Im Winter ist Basteltime angesagt.
Lass das ja, wie du weist, immer bei

http://www.ohlins-rooske.nl/ machen,

#7 RE: Résumé nach 1500Km Monster fahren von Gamma 01.05.2012 18:46

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Wie machst du das mit ihm? Schickst du die Gabel hin?
Klappt das alles soweit gut?
Kosten sind erträglich?

Ich wollte das, wenn es nötig wird, auch bei ihm machen lassen.

#8 RE: Résumé nach 1500Km Monster fahren von Lord Helmchen 01.05.2012 19:03

Am Besten, du ruft ihn an. Zweitze spricht sehr gut deutsch.

Jupp, ich verpacke die Gabel / das Federbein gut und verschicke es, per DHL, nach Holland. Die Gabel wiegt verpackt etwas über 10 Kg und kostet knapp über 30€, soweit ich mich entsinne.

Eine Gabel umbauen, mit Feder, kostet so um 200-250€. ein gutet Tarif, wie ich finde.
Eine Revision des Federbeinsauch so rum, ohne Feder 120-140€.
Vor allem ist das Material dann auf deine Gewichtsklasse und die Art der Bewegung abgestimmt. Das Ergebniss ist TOP.

Er verspricht normalerweise die Revision / Umbau innerhalb 1 Woche ( nach Anlieferung) zu erledigen. (O-Ton Zweitze: " Ihr Jungs wollt ja im Sommer Motorrad fahren und nicht in der Garage rumstehen")

Wenn du ihn mal persönlich kennen lernen möchtest, schau die die EM Läufe in Assen an, der ist immer da.
Supertyp, keine Frage läßt er unbeantwortet.
Ich hatte die Teile immer spätestens 10 Tage nach Abschicken wieder daheim.

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